Apache Webserver

Als Onlinewebservice verwalten Apache-Webserver Dateiinhalte im World Wide Web, der grafischen, hypermedialen Variante des Internet. „Apache“ ist der online wie offline einzurichtende Webserver zur Dateiorganisation (Verwaltung und Verteilung) von HTML-Webseiten und dynmischen Webseiten. Entwickelt wird der Apache-Webserver von der Apache Foundation (http://www.apache.org/) und kann zur Nutzung unter Windows- oder LINUX-Betriebsystemen, im Rahmen von Open-Source-Projekten, kostenlos heruntergeladen werden.

Apache –Webserver und Komponenten lassen sich in sehr vielen verschiedenen Versionvarianten herunterladen: als Sourcecode, Binary-, Msi- oder direkt ausführbare EXE-Datei, mit oder ohne PGP (Pretty Good Privacy)- oder MD5-Verschlüsselungskomponenten oder als NoSQL-Variante.
Für dynamische Webdesign-Entwicklungen ist eine separte Datenbanksprache, wie „MySQL“, „PostGres“ oder „ColdFusion“, separat zur Interaktion mit dem Apache-Webserver einzurichten. MySQL (Structered Query Language) ist eine in Verbindung mit dem Apache-Webserver vielfach verwendete OpenSource-Datenbanksprache. Das Verwalten und Verteilen von Datenbank-generierten Webseiten ist eine optionale Anforderung an den dynamisch funktionalen Webserver.

Wird eine dynamische PHP-Webseite angefordert, arrangiert der Webserver vor dem Senden den Webseiten-HTML-Code und speziell ausgelesene Daten der definierten Datenbankquelle. Reguläre Verwaltungs- und Programmiersprache für Webseiten ist HTML (Hypertext Markup Language). Weitere Dateiformate der Websitegestaltung, die der Webserver zu verwalten hat, sind verschiedene Grafikformate (.jpg, .gif ,.png), Animationsformate (Flash, Silverlight), Java, Javascript, Perl, CGI (Common Gateway Interface).
Zur Webseitengestaltung bietet der Apache sich als lokaler Webserver an. Zum Betrieb des Webservers als locahost, ohne offene Interverbindung, sind in der Konfigurationsdatei (httpd.config) die beiden Ports 80 und 443 zu sperren. Die maximale Anzahl von Clients, die synchron auf den Webserver zugreifen können, wird mit 150 angegeben – eine relative Beschränkung der Zugriffskapazität.
Der Webserver ist optional zu konfigurieren, dass über speziell vorgebende Portnummern und Internetadressen der Internetzugriff zugelassen ist. Zum Zugriffsschutz des Webservers ist in httpd.config u. a. der Adminstratorname, das Zugriffspasswort und die die E-Mail-Adresse zu definieren. Der Webserveradministrator koordiniert zudem die Rechtvergabe der Clients: Typische Zugriffsrechte sind ‚bloß ansehen‘,‘ inhaltlich zu bearbeiten‘, ‚Ordner und Dateien löschen‘.
Ein lokaler Apache-Webserver wird über http://localhost im Webbrowser aufgerufen. Als Verwaltungsordner für Ordner und Verzeichnisse gibt der Apache-Webserver „htdocs“ vor. Inhalte der Gestaltung von Webseiten sind unter „htdocs“ hierachisch abzulegen: Site-Ordner, Unterordner, Dateien in webkonformen Dateiformaten.

Erweiterte Webserver-Funktionalität bietet die Suite „Xampp“ (http://www.apachefriends.org), welche auf dem Apache-Webserver aufsetzt und eine All-in-one-Lösung für serverbasierte Websitegestaltung ist. Neben dem aktuell  versionierten Apache-Webserver installiert die Suite eine MySQL-Datenbank für dynamische Websiteentwicklung, „FileZilla“ als FTP-Client (File Transfer Protocol) zur Internetübertragung von Dateien der Websitegestalung auf einen externen Zielwebserver. „Webalizer“ erstellt Zugriffsstatistiken durch Auswertung von Log-Dateien des Webservers.

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